Leber & Galle

GOT (AST)

GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase), auch als AST (Aspartat-Aminotransferase) bezeichnet, ist ein Enzym, das an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Es kommt in verschiedenen Geweben des Körpers vor, insbesondere in der Leber, aber auch in Herzmuskel, Skelettmuskulatur, Nieren und anderen Organen.

Werden Zellen geschädigt oder zerstört, kann GOT aus den betroffenen Geweben ins Blut freigesetzt werden. Erhöhte Werte können daher auf eine Zellschädigung hinweisen, erlauben jedoch allein keine Aussage darüber, welches Organ betroffen ist.

Erhöhte GOT-Werte können unter anderem auftreten bei:

  • Leberentzündungen (Hepatitis)
  • Fettlebererkrankungen
  • Alkoholbedingten Leberschäden
  • Erkrankungen der Gallenwege
  • Herzmuskelschäden
  • Muskelverletzungen oder starker körperlicher Belastung

Da GOT nicht ausschließlich in der Leber vorkommt, wird der Wert meist gemeinsam mit weiteren Laborparametern wie GPT (ALT), GGT, AP und Bilirubin beurteilt. Erst das Zusammenspiel dieser Werte ermöglicht eine genauere Einordnung möglicher Ursachen.

Leicht erhöhte GOT-Werte sind nicht zwangsläufig Ausdruck einer schweren Erkrankung. Auch intensive körperliche Aktivität oder vorübergehende Belastungen können zu einem Anstieg führen.

Hinweis: GOT ist ein empfindlicher Marker für Zellschäden, jedoch nicht leberspezifisch. Für die Beurteilung von Lebererkrankungen ist die gemeinsame Betrachtung mit GPT und weiteren Leberwerten besonders wichtig. Das Verhältnis von GOT zu GPT kann zusätzliche Hinweise auf die Ursache einer Leberfunktionsstörung liefern

Referenzbereich (GOT / AST):

  • Frauen: ca. 10–35 U/l
  • Männer: ca. 10–50 U/l

Referenzbereiche können je nach Labor und Messverfahren geringfügig abweichen.

GPT (ALT)

GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase), auch als ALT (Alanin-Aminotransferase) bezeichnet, ist ein Enzym, das vor allem in den Leberzellen vorkommt. Es spielt eine wichtige Rolle im Eiweißstoffwechsel und zählt zu den wichtigsten Laborwerten zur Beurteilung der Lebergesundheit.

Werden Leberzellen geschädigt, wird GPT aus den Zellen freigesetzt und gelangt ins Blut. Ein Anstieg des GPT-Wertes kann daher auf eine Belastung oder Schädigung der Leber hinweisen.

Erhöhte GPT-Werte können unter anderem auftreten bei:


  • Fettlebererkrankungen
  • Leberentzündungen (Hepatitis)
  • Alkoholbedingten Leberschäden
  • Medikamentenbedingten Leberbelastungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Erkrankungen der Gallenwege


Da GPT überwiegend in der Leber vorkommt, gilt der Wert als deutlich leberspezifischer als die GOT (AST). Deshalb besitzt GPT eine besondere Bedeutung bei der Abklärung von Lebererkrankungen.

Die Interpretation sollte jedoch immer gemeinsam mit weiteren Laborwerten erfolgen. Hierzu zählen insbesondere GOT, GGT, AP (alkalische Phosphatase), Bilirubin sowie gegebenenfalls Entzündungs- und Stoffwechselparameter.

Leicht erhöhte Werte sind nicht zwangsläufig Ausdruck einer schweren Erkrankung. Auch Übergewicht, eine nicht-alkoholische Fettleber, bestimmte Medikamente oder vorübergehende Belastungen können zu Veränderungen führen.

Hinweis: GPT gilt als einer der empfindlichsten Laborwerte für die Beurteilung von Leberzellschäden. Häufig steigt GPT bereits an, bevor Beschwerden auftreten oder andere Leberwerte auffällig werden. Daher spielt dieser Parameter eine wichtige Rolle in der Früherkennung von Lebererkrankungen.

Referenzbereich (GPT / ALT):

  • Frauen: ca. 10–35 U/l
  • Männer: ca. 10–50 U/l

Referenzbereiche können je nach Labor und Messverfahren geringfügig abweichen.

Gamma-GT (GGT)

Die Gamma-GT (Gamma-Glutamyltransferase, GGT) ist ein Enzym, das vor allem in der Leber, den Gallengängen und in geringerem Maße auch in anderen Geweben vorkommt. Sie zählt zu den wichtigsten Laborwerten zur Beurteilung von Leber- und Gallenerkrankungen.

Ein Anstieg der Gamma-GT kann darauf hinweisen, dass Leberzellen oder Gallengänge belastet oder geschädigt sind. Besonders empfindlich reagiert die GGT auf Störungen des Galleabflusses sowie auf bestimmte Belastungen der Leber.

Erhöhte Gamma-GT-Werte können unter anderem auftreten bei:


  • Fettlebererkrankungen
  • Alkoholbedingten Leberschäden
  • Leberentzündungen (Hepatitis)
  • Erkrankungen der Gallenwege
  • Gallenstauungen
  • Bestimmten Medikamenten
  • Stoffwechselerkrankungen


Die Gamma-GT gilt als sehr empfindlicher Marker, ist jedoch nicht vollständig spezifisch. Ein erhöhter Wert allein erlaubt daher keine sichere Aussage über die Ursache der Veränderung. Für eine fundierte Beurteilung werden meist weitere Laborwerte wie GPT, GOT, AP (alkalische Phosphatase) und Bilirubin herangezogen.

Leicht erhöhte Werte werden in der Praxis häufig beobachtet und können beispielsweise bei einer Fettleber, regelmäßigem Alkoholkonsum oder bestimmten Medikamenteneinnahmen auftreten.

Hinweis: Die Gamma-GT wird häufig als „Leberwert“ bezeichnet, liefert jedoch besonders wichtige Hinweise auf die Funktion der Gallengänge und mögliche Störungen des Galleabflusses. Die gemeinsame Betrachtung mit anderen Leber- und Gallenwerten ermöglicht eine deutlich genauere Einordnung möglicher Ursachen.

Referenzbereich (Gamma-GT / GGT):

  • Frauen: ca. 6–40 U/l
  • Männer: ca. 10–60 U/l

Referenzbereiche können je nach Labor und Messverfahren geringfügig abweichen.

GLDH (Glutamat-Dehydrogenase)

Die Glutamat-Dehydrogenase (GLDH) ist ein Enzym, das nahezu ausschließlich in den Mitochondrien der Leberzellen vorkommt. Aufgrund dieser hohen Leberspezifität zählt die GLDH zu den aussagekräftigsten Laborwerten zur Beurteilung von Leberzellschäden.

Im Gegensatz zu anderen Leberwerten wie GOT oder GPT wird GLDH vor allem dann freigesetzt, wenn tiefere oder ausgeprägtere Schädigungen der Leberzellen vorliegen. Daher kann der Wert wichtige Hinweise auf das Ausmaß einer Leberbelastung liefern.

Erhöhte GLDH-Werte können unter anderem auftreten bei:

  • Akuten Leberentzündungen (Hepatitis)
  • Alkoholbedingten Leberschäden
  • Medikamenten- oder toxinbedingten Leberschäden
  • Schwere Fettlebererkrankungen
  • Durchblutungsstörungen der Leber
  • Ausgeprägten Leberzellschädigungen


Da GLDH nahezu ausschließlich in der Leber vorkommt, gilt sie als deutlich leberspezifischer als GOT (AST), die auch in Herz- und Muskelzellen vorkommt.

Die Beurteilung erfolgt in der Regel gemeinsam mit weiteren Leberwerten wie GPT, GOT, Gamma-GT, AP und Bilirubin. Das Muster der Veränderungen kann wichtige Hinweise darauf geben, ob eher eine Schädigung der Leberzellen oder eine Störung des Galleabflusses vorliegt.

Normale GLDH-Werte schließen eine Lebererkrankung nicht grundsätzlich aus. Besonders bei leichteren oder chronischen Veränderungen können andere Leberwerte früher auffällig werden.

Hinweis: GLDH wird häufig als „Leberzellmarker“ bezeichnet. Aufgrund ihrer hohen Spezifität für Leberzellen kann sie helfen, echte Leberzellschäden von Veränderungen anderer Organe oder Gewebe abzugrenzen.

Referenzbereich (GLDH):

  • Frauen: < 5 U/l
  • Männer: < 7 U/l

Referenzbereiche können je nach Labor und Messverfahren geringfügig abweichen.

Alkalische Phosphatase (AP)

Die alkalische Phosphatase (AP) ist ein Enzym, das in verschiedenen Geweben des Körpers vorkommt. Besonders hohe Konzentrationen finden sich in den Gallengängen der Leber, den Knochen, dem Darm sowie während einer Schwangerschaft in der Plazenta.

Die Bestimmung der AP gehört zu den Standarduntersuchungen der Leber- und Gallenwerte. Gleichzeitig liefert sie wichtige Hinweise auf den Knochenstoffwechsel. Daher sollte ein erhöhter Wert immer im Zusammenhang mit weiteren Laborparametern beurteilt werden.

Erhöhte AP-Werte können unter anderem auftreten bei:


  • Erkrankungen der Gallengänge
  • Gallenstauungen
  • Lebererkrankungen
  • Knochenwachstum bei Kindern und Jugendlichen
  • Erhöhtem Knochenumbau
  • Knochenstoffwechselstörungen
  • Schwangerschaft


Da die alkalische Phosphatase sowohl aus der Leber als auch aus den Knochen stammen kann, werden häufig zusätzliche Laborwerte wie Gamma-GT (GGT), GPT, GOT oder spezielle Knochenmarker herangezogen, um die Ursache genauer einzugrenzen.

Erniedrigte AP-Werte werden seltener beobachtet. Sie können unter anderem bei bestimmten Mangelzuständen, Stoffwechselstörungen oder seltenen genetischen Erkrankungen auftreten.

Die Interpretation der AP sollte stets im Zusammenhang mit Beschwerden, Alter und weiteren Laborwerten erfolgen. Besonders die Kombination aus AP und Gamma-GT kann wichtige Hinweise darauf liefern, ob eine Veränderung eher von den Gallengängen oder vom Knochenstoffwechsel ausgeht.

Hinweis: Die alkalische Phosphatase ist ein Laborwert an der Schnittstelle zwischen Leber, Galle und Knochenstoffwechsel. Ein erhöhter Wert bedeutet daher nicht automatisch eine Lebererkrankung. Erst die gemeinsame Betrachtung mit weiteren Laborwerten ermöglicht eine zuverlässige Einordnung.

Referenzbereich (Alkalische Phosphatase / AP):

  • Frauen: ca. 35–105 U/l
  • Männer: ca. 40–130 U/l

Referenzbereiche können je nach Alter, Labor und Messverfahren geringfügig abweichen.

Bilirubin

Bilirubin ist ein gelblich gefärbter Abbaustoff, der beim natürlichen Abbau roter Blutkörperchen entsteht. Der größte Teil des Bilirubins stammt aus dem Abbau des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Anschließend wird Bilirubin in der Leber verarbeitet und über die Galle in den Darm ausgeschieden.

Die Bestimmung des Bilirubins gehört zu den wichtigen Laborwerten zur Beurteilung von Leber- und Gallenerkrankungen sowie bestimmter Bluterkrankungen.

Man unterscheidet zwischen:


  • Indirektem (unkonjugiertem) Bilirubin
  • Direktem (konjugiertem) Bilirubin


Diese Unterscheidung kann helfen, die Ursache eines erhöhten Bilirubinwertes näher einzugrenzen.

Erhöhte Bilirubinwerte können unter anderem auftreten bei:


  • Lebererkrankungen
  • Entzündungen der Leber (Hepatitis)
  • Störungen des Galleabflusses
  • Gallensteinen
  • Vermehrtem Abbau roter Blutkörperchen (Hämolyse)
  • Dem Gilbert-Meulengracht-Syndrom (Morbus Meulengracht)


Bei deutlich erhöhten Werten kann sich eine Gelbfärbung von Haut und Augen entwickeln, die als Gelbsucht (Ikterus) bezeichnet wird.

Eine häufige und meist harmlose Ursache leicht erhöhter Bilirubinwerte ist das Gilbert-Meulengracht-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine angeborene Stoffwechselbesonderheit, bei der Bilirubin langsamer verarbeitet wird.

Die Beurteilung des Bilirubins erfolgt in der Regel gemeinsam mit weiteren Leber- und Gallenwerten wie GPT, GOT, Gamma-GT und alkalischer Phosphatase. Dadurch lassen sich Störungen der Leberfunktion, des Galleabflusses oder des Bilirubinstoffwechsels besser unterscheiden.

Hinweis: Bilirubin ist nicht nur ein Laborwert für Leber und Galle. Er liefert auch wichtige Informationen über den Abbau roter Blutkörperchen und kann helfen, unterschiedliche Ursachen einer Gelbsucht oder erhöhter Leberwerte voneinander abzugrenzen.

Referenzbereich (Bilirubin gesamt):

  • Erwachsene: ca. 0,2–1,2 mg/dl (ca. 3,4–20,5 µmol/l)

Referenzbereiche können je nach Labor und Messverfahren geringfügig abweichen.

Cholinesterase

Die Cholinesterase (CHE) ist ein Enzym, das überwiegend in der Leber gebildet und ins Blut abgegeben wird. Sie gehört zu den Laborwerten, die Hinweise auf die Syntheseleistung der Leber liefern können. Die Bestimmung der Cholinesterase wird daher häufig zur Beurteilung von Lebererkrankungen und des Ernährungszustands herangezogen.


Die Cholinesterase ist wichtig für:

  • Die Beurteilung der Eiweißsyntheseleistung der Leber
  • Die Einschätzung der Leberfunktion
  • Die Verlaufskontrolle bei chronischen Lebererkrankungen
  • Die Beurteilung des Ernährungszustands
  • Die Abklärung bestimmter Vergiftungen


Die Cholinesterase wird in den Leberzellen gebildet und anschließend in den Blutkreislauf abgegeben. Die Konzentration im Blut hängt daher maßgeblich von der Funktionsfähigkeit der Leber und ihrer Fähigkeit zur Eiweißproduktion ab.


Erhöhte Cholinesterasewerte können unter anderem auftreten bei:

  • Übergewicht und Adipositas
  • Fettlebererkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Hyperlipidämien (erhöhte Blutfettwerte)
  • Nephrotischem Syndrom


Erniedrigte Cholinesterasewerte können beispielsweise beobachtet werden bei:

  • Chronischen Lebererkrankungen
  • Leberzirrhose
  • Akuter Hepatitis
  • Schwerer Mangelernährung
  • Eiweißmangel
  • Schwere Infektionen
  • Fortgeschrittenen Tumorerkrankungen
  • Vergiftungen mit Organophosphaten (z. B. bestimmte Insektizide)


Veränderte Cholinesterasewerte verursachen selbst keine Beschwerden. Die Symptome richten sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung. Bei Lebererkrankungen können beispielsweise Müdigkeit, Leistungsminderung, Gewichtsverlust, Gelbsucht oder Flüssigkeitseinlagerungen auftreten.

Bei der Interpretation der Cholinesterase sollte berücksichtigt werden, dass der Wert vor allem die Syntheseleistung der Leber widerspiegelt und nicht direkt die Leberzellschädigung. Daher wird die Cholinesterase häufig gemeinsam mit anderen Leberwerten beurteilt. Zudem können genetische Varianten zu dauerhaft erniedrigten Cholinesterasewerten führen, ohne dass eine Erkrankung vorliegt.


Zur Beurteilung der Leberfunktion werden häufig zusätzlich folgende Laborwerte bestimmt:

  • ALT (GPT)
  • AST (GOT)
  • Gamma-GT (GGT)
  • Alkalische Phosphatase (AP)
  • Bilirubin
  • Albumin
  • INR / Quick-Wert
  • Gesamteiweiß


Hinweis: Die Cholinesterase ist ein wichtiger Marker für die Eiweißsyntheseleistung der Leber. Erniedrigte Werte können auf eine eingeschränkte Leberfunktion, Mangelernährung oder bestimmte Vergiftungen hinweisen. Die Beurteilung sollte immer gemeinsam mit weiteren Leber- und Eiweißparametern erfolgen.

Referenzbereich (Cholinesterase / CHE):

  • Frauen: ca. 4.900–11.900 U/l
  • Männer: ca. 5.300–12.900 U/l

Referenzbereiche können je nach Labor und Messverfahren geringfügig abweichen.

LDH (Laktatdehydrogenase)

Die LDH (Laktatdehydrogenase) ist ein Enzym, das in nahezu allen Körperzellen vorkommt. Besonders hohe Konzentrationen finden sich in Herz, Leber, Muskulatur, Nieren, Lunge sowie in den roten Blutkörperchen. Die LDH spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel der Zellen und ist an der Umwandlung von Laktat und Pyruvat beteiligt.

Da LDH in vielen Geweben vorkommt, gilt sie als unspezifischer Marker für Zellschädigungen. Werden Zellen beschädigt oder zerstört, wird LDH in das Blut freigesetzt und kann dort erhöht gemessen werden.


LDH ist wichtig für:

  • Den Energiestoffwechsel der Zellen
  • Die Umwandlung von Laktat und Pyruvat
  • Die Beurteilung von Zellschädigungen
  • Die Diagnostik verschiedener Organerkrankungen
  • Die Verlaufskontrolle bestimmter Erkrankungen
  • Die Beurteilung von Gewebezerfall

Erhöhte LDH-Werte können unter anderem auftreten bei:


Erniedrigte LDH-Werte haben in der Regel keine eigenständige klinische Bedeutung und werden meist als unauffällig angesehen.

Erhöhte LDH-Werte verursachen selbst keine Beschwerden. Die Symptome richten sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung und können je nach betroffenem Organ sehr unterschiedlich sein.

Bei der Interpretation der LDH sollte berücksichtigt werden, dass sie ein sehr unspezifischer Laborwert ist. Erhöhte Werte zeigen eine Zellschädigung an, erlauben jedoch meist keine Aussage über die genaue Ursache oder das betroffene Organ. Zudem können bereits Fehler bei der Blutentnahme oder eine Hämolyse der Probe zu falsch erhöhten Werten führen.


Zur Beurteilung möglicher Zell- und Organschäden werden häufig zusätzlich folgende Laborwerte bestimmt:

  • HBDH
  • CK (Kreatinkinase)
  • CK-MB
  • GOT (AST)
  • GPT (ALT)
  • GLDH
  • Bilirubin
  • Hämoglobin
  • Retikulozyten


Referenzbereich:

  • Erwachsene: ca. 135–225 U/l

Referenzbereiche können je nach Labor und Messverfahren geringfügig abweichen.


Hinweis: Die LDH ist ein empfindlicher, jedoch unspezifischer Marker für Zellschädigungen. Erhöhte Werte sollten stets im Zusammenhang mit Beschwerden, weiteren Laborwerten und dem klinischen Befund beurteilt werden.**


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