Hormone steuern unseren Stoffwechsel
Hormone sind lebenswichtige Botenstoffe. Sie regulieren unseren Energiehaushalt, den Schlaf, das Immunsystem und sogar unsere Stimmung. Gebildet werden Hormone in verschiedenen inneren Drüsen - etwa der Hypophyse, Bauchspeicheldrüse oder den Nebennieren. Gerät unserer Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht, können vielfältige Beschwerden entstehen. Dazu gehören Schilddrüsenfunktionsstörungen, Zyklusstörungen, Osteoporose, Akne, Übergewicht oder Erschöpfungszustände. Eine genaue Hormonanalyse kann hier helfen, Zusammenhänge zu erkennen und gezielt zu behandeln.


Drei wichtige Hormonbeispiele
Parathormon
Dieses Hormon wird in der Nebenschilddrüse gebildet und steuert den Calcium- und Phosphathaushalt des Körpers. Parathormon erhöht den Calciumwert im Blut, indem es die Aufnahme aus dem Darm unterstützt und den Einbau von Calcium in die Knochen reguliert.
Ein Ungleichgewicht kann sich in Muskel- und Knochenschwäche äußern. Neben der Regulation des Calciumstoffwechsel hat Parathormon auch Einfluss auf den Energiestoffwechsel. Es steht im dynamischen Gleichgewicht mit Vitamin D und Calcitonin.
Pregnenolon und die Schilddrüse – Hormone im Zusammenspiel
Pregnenolon wird in den Nebennieren und im Gehirn aus Cholesterin gebildet und gilt als sogenanntes „Mutterhormon“.
Aus ihm entstehen viele weitere Hormone – zum Beispiel Progesteron, Cortisol oder DHEA.
Wenn dieser Baustein fehlt, geraten häufig auch andere hormonelle Regelkreise aus dem Gleichgewicht.
Die Schilddrüse steht in enger Verbindung mit diesen Prozessen.
Ihre Aktivität beeinflusst den Energiestoffwechsel, die Stimmung und den Hormonspiegel im ganzen Körper.
Ein Mangel oder eine Überfunktion der Schilddrüse kann daher die Bildung von Pregnenolon verändern – und umgekehrt.
Durch eine gezielte hormonelle Laboranalyse lässt sich erkennen, wie gut die einzelnen Hormonsysteme zusammenarbeiten.
So entsteht ein klareres Bild über die Ursachen von Erschöpfung, Antriebslosigkeit oder Stimmungsschwankungen.
Progesteron
Progesteron ist ein zentrales Hormon des endokrinen Systems und spielt sowohl bei Frauen als auch bei Männern eine bedeutende Rolle.
Bei Frauen wird es vor allem in der zweiten Zyklushälfte im Gelbkörper der Eierstöcke gebildet, beim Mann überwiegend in den Nebennieren und in geringen Maße in den Hoden. Progesteron wirkt ausgleichend auf das Nervensystem, unterstützt die Schilddrüsenfunktion und trägt zur Stabilisierung des Blutzuckers bei. Ein Mangel kann sich in Form von Schlafstörungen, innerer Unruhe, Gewichtszunahme oder Stimmungsschwankungen äußern. Im Stoffwechsel wirkt Progesteron anabol und schützt vor negativen Effekten eines chronisch erhöhten Cortisolspiegels. Eine ausgewogene Balance zwischen Progesteron und Östrogen ist entscheidend für das hormonelle Gleichgewicht und das allgemeine Wohlbefinden.
Wann eine Hormonuntersuchung sinnvoll ist
Eine endokrinologische Diagnostik kann helfen, die Ursachen für körperliche oder seelische Ursachen aufzudecken.
Mit modernen Laborverfahren - insbesondere über Blut- und Speichelanalysen - lassen sich Dysbalancen erkennen und gezielt behandeln.
Die Analyse umfasst u.a. Profile für Cortisol, DHEA, Melatonin, Insulin, Schilddrüsen- und Geschlechtshormone. s.u.
Habe ich eine hormonelle Störung?
Typische Hinweise für ein hormonelles Ungleichgewicht sind:
Wer solche Symptome über längere Zeit beobachtet, sollte den Hormonhaushalt gezielt überprüfen lassen.
Therapie - sanft und individuell
Je nach Befund kommen pflanzliche, homöopathische oder bio-identische Hormonpräparate zum Einsatz, die den Körper in seiner Selbstregulation unterstützen. Ziel ist nicht eine kurzfristige Wirkung, sondern ein behutsamer Ausgleich des gesamten hormonellen Systems-
Regelmäßige Verlaufskontrollen helfen, die Therapie individuell anzupassen und die Balance langfristig zu stabilisieren.
Diagnose- und symptombezogene Profile
Die Hormonprofile werden individuell zusammengestellt und orientieren sich an der jeweiligen Fragestellung.
Sie geben Aufschluss über Stoffwechselvorgänge, Stressbelastungen, hormonelle Übergangsphasen und altersbedinge Veränderungen.
Typische Untersuchungsfelder sind:
Erschöpfung oder Adipositas.
Wenn Sie den Verdacht haben, dass hormonelle Veränderungen Ihr Wohlbefinden beeinflussen, berate ich Sie gern persönlich. Gemeinsam besprechen wir, welche Diagnostik sinnvoll ist und welche Möglichkeiten zur Regulation bestehen.
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